Gemüse Tortilla mit Mangold & Kürbis – meine Erfahrungen mit der STUR Gusseisenpfanne

Wer sich schon eine Weile auf meinem Blog herumtreibt – oder jetzt ganz zufällig auf diesen Beitrag gestoßen ist – weiß, dass ich mich seit einiger Zeit leidenschaftlich dem Thema Hormongesundheit widme. Ein zyklischer und hormonbewusster Lebensstil beinhaltet nicht nur den Verzehr bestimmter Lebensmittel pro Zyklusphase, sondern auch das Überdenken der eigenen Gewohnheiten. So habe ich zum Beispiel irgendwann alle Frischhalte Boxen (mit denen Nahrung direkt in Berührung kommt) aus Plastik aus meinem Haushalt verbannt und bin auf Glas umgestiegen. Ich vermeide Getränke in Plastikflaschen und verwende stattdessen Flaschen aus Glas oder Edelstahl. Und ich verwende kein Kochgeschirr mit Antihaftbeschichtung mehr. Stattdessen verwende ich nur noch Töpfe & Pfannen aus Edelstahl, Emaille oder Gusseisen. Wie die wunderschöne Pfanne von STUR – die einer Pfanne mit Beschichtung in Punkto Funktionalität und Comfort übrigens in nichts nachsteht. Für Testzwecke haben sie mir netterweise eine ihrer schönen Pfannen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Wie kann das Geschirr, mit dem wir kochen, unsere Hormone beeinflussen?

Studien zeigen deutlich, dass Chemikalien, die in alltäglichen Haushaltsgegenständen, wie unserem Kochgeschirr, zu finden sind, gefährliche Auswirkungen auf unsere Hormone haben können. Es geht dabei um sogenannte Xenoöstrogene, die darin enthalten sein können. Xenoöstrogene sind Chemikalien, die Östrogen im Körper nachahmen, was in weiterer Folge den Hormonspiegel ordentlich durcheinander bringen kann. Genauer gesagt können die Stoffe, die in Bratpfannen mit Antihaftbeschichtung vorkommen, aber alle Steroidhormone des Körpers beeinflussen, also zum Beispiel Östrogen, Testosteron und Cortisol.

Zu den schädlichen Stoffen, die in Kochgeschirr enthalten sein können, gehören:

Bisphenol A (BPA)

BPA wird in Kochgeschirrbeschichtungen und Lebensmittelverpackungen verwendet. BPA wird mit weiblicher und männlicher Unfruchtbarkeit, früher Pubertät, Brustkrebs, Prostatakrebs, polyzystischem Ovarsyndrom und anderen endokrinen Störungen in Verbindung gebracht.

Phthalate

Ebenfalls in Beschichtungen von Kochgeschirr enthalten, werden Phthalate mit Asthma, ADHS, Autismus, Fruchtbarkeitsstörungen, Brustkrebs, Fettleibigkeit, Typ-2-Diabetes, Verhaltensstörungen und neurologischen Entwicklungsstörungen in Verbindung gebracht.

Perfluoroctansäure (PFOA)

Wird häufig zur Herstellung von antihaftbeschichtetem Kochgeschirr, einschließlich Teflon, verwendet. PFOA ist ein bekanntes Karzinogen und gilt als Giftstoff.

Metallöstrogene

Diese finden sich in Aluminium, Kupfer, Nickel, Zinn und vielen anderen Metallen.
Es ist wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass alle der oben genannten Stoffe in handelsüblichem Kochgeschirr enthalten sein dürfen. Traurig, oder? So bedauerlich dies auch ist: das richtige Wissen kann vor dem unwissentlichen Verzehr dieser Chemikalien schützen.

Warum Gusseisen?

Im Allgemeinen gilt Gusseisen als sicher und erschwinglich. Gusseisenpfannen halten zudem wirklich ewig, wenn sie gut gepflegt werden. Die STUR Pfanne besteht zum Beispiel aus einem Stück Gusseisen, das gegossen und glatt gedreht wird. Die Pfanne wird mit Öl eingebrannt und bietet so eine natürliche Antihafteigenschaft. Mir ist bislang noch nichts angebrannt oder angeklebt, aber natürlich muss man sich an den Umgang mit einer Gusseisenpfanne erstmal gewöhnen und es gibt sicherlich ein paar Dinge, die man beachten sollte. Für mich persönlich steht im Vordergrund, dass ich mir keine Gedanken um meine Gesundheit machen muss. Wer bereits mit einem hormonellen Ungleichgewicht und den damit in Verbindung stehenden Symptomen zu kämpfen hatte, wird verstehen wovon ich spreche. Aber auch wenn es allgemein um eine gute Gesundheit geht, ist dieses Thema nicht zu unterschätzen. Denn wenn unsere Hormone im Gleichgewicht sind, fühlen wir uns rundum gesund und wohl und haben eine gesteigerte Lebensqualität.

Rezept: Gemüse Tortilla mit Mangold & Kürbis

Zutaten

1 kleine Zwiebel

2-3 Stangen Mangold

150g Kürbis (gewürfelt)

2 EL Olivenöl

5 Eier (Gr. M)

2 EL Petersilie gehackt

Zubereitung

Den Backofen auf 220 Grad C vorheizen. Zwiebel schälen und fein würfeln. Mangold waschen und fein schneiden. Den Kürbis in Würfel schneiden.

In der Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen und die Zwiebel 3 bis 4 Minuten lang andünsten. Mangold und Kürbis dazugeben und alles 2-3 Minuten lang unter Wenden braten. 2 EL Wasser dazugeben und mit geschlossenem Deckel etwa 3 Minuten dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Gemüse in eine Rührschüssel geben und kurz abkühlen lassen. Die Pfanne mit Küchenpapier trocken reiben.

Eier in einer Schüssel verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit der Petersilie mischen und das restliche Gemüse unterrühren. Öl in der Pfanne erhitzen und die Mischung bei nicht zu starker Hitze 4-5 Minuten stocken lassen. Dann im Ofen auf der zweiten Schiene von oben 4-5 Minuten garen bis die Oberfläche gestockt ist.

Die Tortilla herausnehmen und kurz abkühlen lassen. Vom Pfannenrand lösen, auf eine Platte stürzen. Dazu schmeckt besonders gut ein grüner Salat.